Vorbereitungen

Packliste komplett

Es ist soweit! Wir sind zum Saisonauftakt nach Griechenland geflogen und kommen erst, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung, in über sechs Monaten wieder zurück nach Deutschland. Eine gute Vorbereitung und entsprechende Packliste ist daher unerlässlich. Checklisten dieser Art gibt es zwar mittlerweile online wie Sand am karibischen Meer oder wie Badeshorts in Skippers Schrank. Trotzdem teilen wir gerne mit euch unsere Erfahrungen, Vorbereitungen und individuellen Packlisten für die Saison.

(Für die aufgeführten Links erhalten wir keine Provision)

 

Vorüberlegungen für die Packliste

(Wer sich die Vorüberlegungen sparen und direkt zur Packliste möchte, einfach runter scrollen…)

Temperaturen – „Je heißer die Temperaturen, desto leichter das Gepäck.“

Denn Bikinis, Shorts und Flipflops wiegen natürlich weniger als dicke Hoodies, lange Hosen und feste Segelschuhe. Normalerweise gehören wir mit sommerlichen Temperaturen in der Karibik um die 30 Grad tagsüber eher zu den Menschen mit leichtem Gepäck (zumindest was die Klamotten angeht; die Kilos kommen später). Der Auftakt dieser Saison wird uns aber durch verschiedene Zeit- und Temperaturzonen führen.

Wir segeln los in Griechenland. Von dort geht es über Sizilien und Sardinien zunächst bis Mallorca. Von Mallorca weiter über Cartagena, Malaga und Gibraltar nach Gran Canaria. Dort startet dann erst Ende November die Atlantiküberquerung nach Saint Lucia in die Karibik. Und auch wenn das Wetter im Mittelmeer tagsüber gerade noch heiß und sonnig ist, so kühlen die Nächte doch schon langsam aber spürbar ab. Spätestens wenn es in den Atlantik geht, kann es bis zur Höhe der Cap Verden noch richtig frisch werden. Vor allen Dingen nachts, und nachts werden wir in den kommenden Wochen häufiger unterwegs sein, um die größeren Distanzen zu überwinden.

Dann kommt noch der Regen dazu. Wenn es in der Karibik regnet, dann meistens in kurzen Squalls (plötzlich auftretende Winde/Stürme, die häufig Regen mitbringen). Der Regen hört allerdings meist nach ein paar Minuten wieder auf und ist außerdem auch angenehme 30 Grad warm. Das lässt sich dann auch in Bikini und Regenjacke entspannt aussitzen.
Wenn es in Europa regnet, dann meist richtig. Lang, usselig, unangenehm.Packliste Gummistiefel gefuellt

Heißt also für die Packliste – wir brauchen Klamotten für alle Gelegenheiten und Temperaturen, kurze und lange Sachen, festes und leichtes Schuhwerk, Gummistiefel, Regenjacke, Handschuh, Mütze, Schal.

 

Kosmetik – „Wo die Natur aufhört, fängt die Kosmetik an“

Segler sind oft uneitle Menschen und kommen mit wenig aus. Ein Schwimmerchen im Meer ersetzt die heimische Badewanne. Die Maniküre kann Frau sich meist getrost schenken, da die Nägel spätestens beim nächsten Ankermanöver ja doch wieder Neptun geopfert werden. Und doch gibt es ein paar Produkte, auf die wir nur ungerne verzichten, wie z.B. ein spezielles Haarshampoo, Rasierklingen oder Sonnencrème. Eher aus Sparsamkeit als Eitelkeit, da diese Produkte in der Karibik oft nur schwer zu bekommen sind und, wenn überhaupt vorhanden, dann meist zu völlig überteuerten Preisen.

Daher nehmen wir gerne immer schon einiges an Tuben und Flaschen mit. Das geht allerdings ganz schön ins Gewicht. Zum Glück waren wir ja vor drei Wochen schon mal in Griechenland bei Hector. Davor haben wir uns bei einem bekannten Drogeriemarkt mit zwei Buchstaben eingedeckt und ein Gepäckstück allein mit unserem Halbjahresvorrat Kosmetika aufgegeben. Das muss also dieses Mal nicht mitfliegen (kommt aber trotzdem mit auf die Packliste).

 

Technik & Kommunikation – „Home is where the Wifi connects automatically.“

Naja, ganz so leicht ist es auf See leider nicht. Aber wir wollen natürlich trotzdem unterwegs erreichbar sein, um uns bei Familie & Freunden melden zu können, regelmäßig die Position zu überprüfen und unseren Standort zu senden, andere Schiffe rechtzeitig zu erkennen, das Wetter zu checken, den ein- oder anderen Blogeintrag zu posten, auf Facebook News zu teilen, mal einen Netflix Abend einzulegen…

Heutzutage ist das sicherlich alles schon wesentlich einfacher und günstiger geworden. Ich erinner mich noch an die Zeiten, als ich für 10,- DM eine Minute mit meinen Eltern telefoniert habe, nur um kurz zu sagen, dass alles in Ordnung ist. Die Postkarte mit dem obligatorischen „Wetter schön, Essen lecker, alles gut, hab euch lieb“ Text kam dann meist erst nach dem Urlaub an. Nun landen wir in Griechenland, schalten das Smartphone ein und können dank der neuen EU-Richtlinien problemlos wie gewohnt surfen. Das erleichtert vieles, da wir uns in den nächsten Wochen nur in EU-Ländern befinden werden.

Aber auch der höchste Sendemast reicht irgendwann nicht mehr aus. Um auch auf den längeren Etappen weiterhin erreichbar zu sein (oder zumindest senden zu können), darf ein Satellitentelefon natürlich nicht fehlen (Erfahrungsbericht dazu dann in ein paar Wochen). Das AIS (Automatic Identification System) sendet außerdem unseren Standort an andere Schiffe im Umkreis und zeigt uns diese an.

In der Karibik haben wir dann wieder SIM-Karten und Guthaben der jeweiligen lokalen Anbieter (meist Digicel – funktioniert mit einer Nummer von Grenada über die Grenadines und Saint Lucia bis nach Dominika). Die SIM-Karten müssten wir noch aus letzter Saison haben, die Frage ist nur, wo. Kommen daher auch mit auf die Packliste.

Plus natürlich das restliche technische Equipment wie Laptop, iPad & Co, möglichst in doppelter Ausführung, um immer noch ein Backup zu haben.

 

Unterhaltung – let me entertain you

Die Atmosphäre an Bord ist bei uns normalerweise auch ohne zusätzliche Hilfsmittel schon gut, fröhlich und entspannt. Normalerweise sind wir abends aber auch wieder vor Anker, in einer Marina, an Land bei den den Locals. Und nicht drei bis vier Wochen lang Tag und Nacht auf dem Wassser.

Damit in der Zeit erst gar keine Langeweile aufkommt, haben wir vorgesorgt. Kartenspiele, Rätselhefte, eine noch zu kaufende Gitarre, diverse Liederbücher, Leinen und Verschlüsse zum Armbänder knüpfen, Lesestoff… all das muss auch mit. Beim Lesestoff bin ich über meinen Schatten gesprungen. Ich liebe es, Bücher in der Hand zu halten, umzublättern, die Seiten zu riechen, zu sehen, wie viel Geschichte ich noch vor mir habe. Aber Gewichts technisch sind digitale Bücher einfach nicht zu toppen. Daher weichen die Hardcover Romane meinem Kindle.

Der liegt schon aufgeladen bereit. Auf die Packliste kommt daher nur die Erinnerung, mir noch ein paar Bücher zu kaufen, solange wir noch Wifi haben.

Haushalt & Handwerk – Hector, home sweet home

Wie im letzten Blogeintrag zu den Vorbereitungen beschrieben, haben wir das Schiff ja erst einmal ziemlich rigoros ausgemistet. Auch wenn vielleicht noch manches benutzbar war, wollten wir doch lieber eine schöne neue Inneneinrichtung für Hector. Da in Griechenland nicht immer alles in gewünschter Farbe, Form, Qualität & Quantität vorhanden ist, wurde in den letzten Tagen in Deutschland bereits kräftig eingekauft.

Das Ergebnis: Die Eigner sind bereits mit ca. 95 kg Gepäck vorgeflogen. Er: u.a. mit Werkzeugkasten, Dämm Material, Poliergerät. Sie: neben anderem mit einem sechzehnteiligen Geschirrservice (doppelte Ausführung), Flaggenstock, diversen Küchenutensilien, Rettungsgurten.Packliste Nuetzliches Karabiner Messer

Wir bringen dann u.a noch die Bettwäsche für alle Kabinen mit, das AIS, Gastlandflaggen und zwei neue Edelstahl Badeleitern. Außerdem so nützliche Sachen wie Wäscheleine, Messer mit Schekelöffner & Pfeife, Karabiner. Wiegt ja alles zum Glück kaum was.

Die gute Nachricht – das braucht ihr eurer persönlichen Packliste nicht hinzu fügen.

 

 

Jetzt wird gepackt

Gepäckstück/-vorgaben

Peter und ich fliegen beide mit einem regulären Economy Tarif und dürfen beide jeder nur ein Handgepäckstück sowie ein großes Gepäck á 23 kg aufgeben. Das hat bisher meistens hin gehauen, auch wenn am Check-In öfter mal ein paar Kilo Abweichungen angezeigt wurden (eindeutig ein Messfehler).

Allein für´s Handgepäck bräuchten wir schon einen separaten Koffer. MacBook, iPads, die gute Spiegelreflex-Kamera, diverser zusätzlicher Technik-Kram (Ladegeräte, externe Festplatten, usw.)… da kommt was zusammen. Bei Laptops & Co denkt immer daran, dass die Akkus aufgeladen sein müssen, so dass ihr bei der Sicherheitskontrolle zeigen könnt, dass euer Gerät auch funktioniert (wird speziell bei Flügen in oder über die USA gerne kontrolliert).

Alle Flüssigkeiten bis 100 ml gehören außerdem in einen durchsichtigen, verschließbaren Beutel. Sollte mittlerweile selbstverständlich sein; es gibt aber leider immer wieder Reisende, die das an der Sicherheitskontrolle diskutieren wollen und den Verkehr damit aufhalten.

Wenn das Handgepäck vorbereitet ist, müssen also „nur“ noch alle oben aufgeführten Dinge in ein max. 23 kg Gepäckstück. Das sieht dann im ersten Moment wie ein Ding der Unmöglichkeit aus. Aber zum einen haben wir eine richtig große Segeltasche, und zwar die „No matter what“ XL von Eagle Creek. Die Tasche hat nun schon zwei Saisons mitgemacht und sich absolut bewährt. Mit einem Fassungsvermögen von 133 l geht nicht nur viel rein. Die Tasche ist außerdem rollbar und wasserabweisend. Und wird vom Hersteller mit der „no matter what“ Garantie geliefert. Was auch immer mit der Tasche geschieht, abgerissener Griff, aufgeschlitztes Material, gebrochene Rollen – die Tasche wird wohl anstandslos ersetzt (mussten wir bisher noch nicht testen).

 

Eine Frage der Technik

Neben der richtigen Taschengröße ist zum anderen auch noch die Technik entscheidend. Wir haben vor ein paar Jahren das erste Mal ein Video gesehen, in dem alle (!) Kleidungsstücke gerollt wurden, egal ob Tshirt, Hose, Socken. Nachdem eine unserer Taschen partout nicht zugehen wollten, haben wir es mal mit Rollen versucht. Mit erstaunlichem Ergebnis – wir konnten dadurch knapp die Hälfte des Platzes sparen. Seitdem wird nur noch gerollt! Packliste Klamotten gerollt in Waeschesaecken

Alle gerollten Teile kommen dann in Kleidertaschen. Diese sind in verschiedenen Farben und Größen erhältlich. Durch die durchsichtigen Netze auf der Tasche seht ihr außerdem direkt, was drin ist. Wir haben für alle Kleidungsarten (Tages-/Abend-Tshirts, Kleider, kurze Hosen…) eine separate Tasche. Das erspart lästiges Suchen und schafft Ordnung an Bord. Durch die Rolltechnik bleiben die Klamotten außerdem schön glatt.

Was nicht mehr in die Taschen passt oder kleine Teile (Handtücher, Socken, Mütze…) nutzen wir, um Luftlöcher in Schuhen und Kartons zu stopfen. So wird auch der letzte Platz noch ausgenutzt.

 

Es ist vollbracht

Und siehe da – es passt alles rein! Mit 21,5 kg laut Kofferwaage von Papa (danke, sehr praktisch!) wäre außerdem noch ein bisschen Luft nach oben. Da stopf ich doch glatt noch schnell eine Regenjacke rein, ein paar Packungen Taschentücher, den Kulturkram vom Morgen und… STOP! Fangt nicht an, nur weil es noch geht, wahllos einzupacken. Meist sind das Dinge, die ihr ohnehin nicht brauchen werdet oder schon in zweifacher Ausführung in der Tasche habt. Wenn doch noch was fehlen sollte, lässt sich (fast) alles besorgen. Ansonsten haltet euch einfach an eure Packliste. Dann könnt ihr sicher sein, dass ihr alles Wesentliche dabei habt. Packliste Tasche Eagle Creek fertig gepackt

Hier ist sie, die…

 

 

PACKLISTE
für sechs Monate Leben auf dem Schiff

Alle in Kursiv aufgeführten Punkte braucht ihr nicht mitbringen. Überhaupt ist die Packliste nur als Anregung gedacht, aber wir hoffen, euch damit bei den Reisevorbereitungen helfen zu können.

HANDGEPÄCK

Als Handgepäckstück nehmen wir meist unsere Waterbags (wasserfeste Taschen/Rucksäcke). Die brauchen wir ohnehin bei Dinghy (Beiboot)-Fahrten zum Strand oder für Landausflüge. Und so nehmen die Waterbags im großen Gepäck keinen Platz weg. Dazu kommt noch ein kleiner Hipster-Turnbeutel für das Nötigste (Handy, Schlüssel, Geld, Perso).

Reisedokumente

  • Personalausweis/Reisepass
  • Kopie des Passes, am besten auch als Scan/Foto in euren Email Account senden
  • Ausdrucke mit Adresse & Kontaktdaten von Mietwagenanbietern, Airbnb & Co (falls das Netz vor Ort nicht funktioniert)
  • Police der Auslands-Krankenversicherung (bei max. sechs Wochen Auslandsaufenthalt am Stück nehme ich immer die der R & V Versicherung für 10,50 €/Jahr. Für Segler, die einige Monate im Ausland sind, ist die AV der Hanse Merkur super. Hier habe ich für sechs Monate ca. 240,- € bezahlt)
  • Portemonnaie mit Geld, Kreditkarten, Führerschein
  • Bauchtasche/Geldgürtel

Reisezubehör

  • MacBook (mit vollem Akku) + Ladegerät
  • Kindle (mit vollem Akku) + Ladegerät
  • Smartphone (+ wichtige Nummern & Adressen auf einem Zettel separat, sicher ist sicher)
  • iPod + Bose Box
  • Ohrstöpsel
  • externe Festplatte & USB Sticks (für den Austausch der Urlaubsfotos bei Törnende)
  • Powerbank
  • GoPro & Zubehör
  • Fotoappart in separater Fototasche (wird meist als zweites Gepäckstück geduldet)
  • Kartenleser
  • Nackenkissen (für Langstreckenflüge)
  • Augenmaske & Ohrstöpsel
  • Kuscheltier
  • Trinkbecher
  • Rätselhefte
  • Kaugummi
  • Block, Kalender & Stifte
  • Tagebuch
  • Snacks & leere Wasserflasche (zum Auffüllen nach der Sicherheitskontrolle)
  • Haustürschlüssel
  • kleines Schloss & Schlüssel (z.B. für das Hauptgepäckstück oder einen separaten Schrank an Bord/im Airbnb/im Hostel)
  • SIM Karten Karibik
  • Gitarre (kann mit etwas Glück als Handgepäck durchgehen. Ich spare mir aber die Schlepperei und gucke in Griechenland nach einer günstigen)

HAUPTGEPÄCK

Da die Packliste von einer Frau geschrieben wird, sind manche Punkte auf der Liste auch Frauen spezifisch. Die Männer können das gerne einfach ignorieren und durch Fußball und Bier ersetzen (Zitat Skipper) 🙂
Generell gilt: für einen normalen zweiwöchigen Törn in der Karibik empfehlen wir, euch auf das Nötigste zu beschränken und das leichte Reisen zu genießen. Aus leichtem Material sollten auch eure Kleidungsstücke sein. Und bringt am besten nicht die neusten Stücke mit, da sowohl Haut als auch Material permanent dem Salzwasser und der Sonne ausgesetzt sind.

Aber jetzt geht´s erst mal los mit…

Technik & Unterhaltung  

  • Kleidertaschen (Rollen nicht vergessen…)
  • Wäschesäcke (lassen sich auch Klamotten drin verstehen oder im Laufe der Zeit die Schmutzwäsche)
  • Paste für Handwäsche
  • Nähset
  • Taschenlampe (am besten Stirnlampe mit blinkendem Rotlich, um auch im Dunkeln bei Dinghy-Fahrten gesehen zu werden)
  • scharfes Messer/Taschenmesser
  • Sturmfeuerzeug
  • Wecker (um die Nachtwache oder den Sonnenaufgang nicht zu verschlafen)
  • Batterien
  • Reiseadapter
  • Filme (auf externer Festplatte)
  • Spiele
  • Liederbücher, Capo & Stimmgerät
  • Bastelmaterial
  • Solar-Lampe
  • AIS

Basics 

  • Unterwäsche & BHs (für 15 Tage. Ein Törn dauert normalerweise 14 Tage, danach gibt es in den Marinas wieder Waschgelegenheiten)
  • Socken (reicht mir in der Karibik normalerweise 1 Paar für An- und Abreise, die restliche Zeit laufe ich barfuß/in Flipflops. Für die Nachtfahrten gibt es aber ein paar extra dicke Thermosocken)
  • Strumpfhose/Leggings (in der Karibik normalerweise nicht notwendig, aber siehe Socken…)
  • Schlafanzug (leichter Stoff)
  • Bikinis, Badeanzug, Badeshorts (in mehrfacher Ausführung; in der Karibik tlw. schwer erhältlich)
  • Schwimmbrille, Schnorchel, Flossen (kleine Ausstattung haben wir zwar an Bord, aber wer eine bestimmte Marke oder Größe braucht, bringt sich diese am besten selbst mit)

Bekleidung

  • Tops/Muscle Shirts (leichtes Material, Baumwolle) für tagsüber
  • Tshirts für abends
  • Röcke
  • Kleider
  • Shorts
  • eine lange Hose (Tracking, Leinen oder Baumwolle, hält die Moskitos am Abend fern)
  • Longsleeve/Bluse & Hoodie (reicht jeweils eins, wenn´s abends mal frischer wird)
  • Regenjacke (auch in der Karibik kann es regnen; für uns hat sich für alle Gebiete die Coastal Version von Gill bewährt)
  • Mütze, Handschuhe, Schal (für die windigen Nachtwachen)
  • Segelhandschuhe (bei uns selten in Gebrauch)
  • lange Unterwäsche, Thermosocken
  • Handschuhe, Mütze, Schal

Für die Füße

  • Flipflops
  • Segelschuhe/Sneakers (für Ausflüge und speziell bei Manövern; ansonsten sind wir da sehr entspannt und haben kein Problem mit Schuhträgern an Bord)
  • Gummistiefel (in die lässt sich schnell rein schlüpfen wenn´s mal nasser wird)

Accessoires

  • Gürtel
  • Uhr (möglichst wasserfest)
  • Brille & Brillenband
  • Sonnenbrille (eine zum Segeln, eine zum Flanieren :-))
  • Brillenetui
  • Cap/Kopfbedeckung

Hygieneartikel

  • Zahnbürste & -pasta (elektrische vorher aufladen; meine hält ca. vier Wochen und damit knapp zwei Törnlängen. Sicherheitshalber hab ich aber immer noch eine normale dabei)
  • Zahnseide (wenn mal wieder Lobster zwischen den Zähnen hängt)
  • Shampoo & Conditioner
  • Duschgel
  • Bodylotion (braucht ihr in die Karibik nicht mitbringen, hier gibt´s in allen Supermärkten Kokosöl für wenig Geld)
  • Bürste/Kamm
  • Stylingprodukte
  • Deo
  • Schminke/Make-up/Entferner
  • kleiner Handspiegel
  • Parfume/Eau de Cologne
  • Rasierer/Rasiercrème
  • Tampons/Slipeinlagen oder noch besser: der Moon Cup (gibt´s bei dm, keine Plastikverpackungen mehr, wiederverwertbar, umweltfreundlich)
  • Nagelset
  • Taschentücher
  • Lippenbalsam
  • Sonnencrème (für den Anfang LSF 50, da die Sonne in der Karibik heißer brennt) & After-Sun Lotion (auch dafür eignet sich das Kokosöl)
  • Mückenschutz, Tiger Balm
  • Kontaktlinsen & Zubehör

Nützliches

  • Reisehandtücher (gibt es z.B. bei Globetrotter) – gibt es in verschieden Größen, von kleinem Tuch für die Hände bis großem Strandlaken. Da schwören wir drauf, denn die Tücher wiegen fast nichts, nehmen kaum Platz weg und trocknen super schnell (am besten ein Handtuch mit Druckkopf nehmen, lässt sich leicht an der Reling befestigen)
  • Wäscheleine & Wäscheklammern
  • Pareo/buntes Strandlaken als Strandtuch, Kleid, Sonnenschutz
  • Medikamente nach Bedarf (am besten immer zwei Tagesrationen ins Handgepäck, sollte das Hauptgepäck nicht mit am Ziel ankommen)
  • Pille
  • Vitamine/Multi Vitamin Tabletten, um das (in der Karibik) komplett destillierte Trinkwasser etwas aufzupimpen
  • Haken mit Saugnäpfen (für zusätzlichen Stauplatz in der Kabine)
  • Karabiner (zur Befestigung von Kamera, Trinkflasche, Lichtern… im Cockpit)
  • Badeleiter
  • Bettwäsche
  • Gastlandflaggen

 

Falls euch beim Packen oder Lesen der Liste noch etwas aufgefallen ist, das wir vergessen haben, schreibt uns gerne einen Kommentar. Wir ergänzen das dann. Danke!

Ansonsten: Keep on rollin´…

von Sail & Chill / am 08.08.2018 / in ,